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o Verband

Die vernetzte Region

Gemeinsam stark

Kartendiagramm

Die Landkreise Osterode am Harz und Northeim allein sind nicht zukunftsfähig – darin sind sich Politiker und Experten weitgehend einig. Doch wer sollte mit wem zusammengehen, damit ein Landkreis entsteht, der den Interessen von Bürgerinnen und Bürgern am besten entspricht? Welche der derzeit diskutierten Varianten ist geeignet, eine hohe Dienstleistungsqualität unter Berücksichtigung finanzieller Zwänge der Kommunen sicherzustellen und die Region wieder zukunftsfähig zu machen? Und aus welchem Konzept lassen sich Impulse für die Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung, von Bildung und Kultur sowie von Wissenschaft und Lebensqualität besonders effektiv ableiten? Es bedarf nachvollziehbarer Kriterien, um Fragen wie diese begründet beantworten und dem Landesgesetzgeber als eigentlichem Entscheidungsträger belastbare Hinweise geben zu können.

Wichtige - keineswegs aber alleinige - Grundlage ist der in den vergangenen Jahren entwickelte Stand der Verflechtungen zwischen den Landkreisen. Auf Bitten des Landkreises Osterode am Harz hat der Regionalverband Südniedersachsen eine Zusammenstellung dieser Verbindungen vorgelegt. Er hat dabei Bundesbehörden – die Agentur für Arbeit und die Hauptzollämter – ebenso berücksichtigt wie die Landesschulbehörde, Gerichte, Finanzamt, Polizei und Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Darüber hinaus hat der Regionalverband in seine kartographischen und tabellarischen Darstellungen die Zuständigkeitsbereiche von IHK und Landwirtschaftskammer integriert.

Teil der Darstellung waren auch die Kooperationen auf Feldern wie dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr, der Kultur- und Tourismusförderung, der Regionalentwicklung, der Wirtschaftsförderung sowie der Abfallwirtschaft. In diesen Aufgabenbereichen haben die Landkreise - vielfach unter Einbeziehung der Stadt Göttingen - Zweckverbände und Vereine gegründet. Als Abrundung stellte der Regionalverband auch die Strukturen von Tageszeitungen, Hörfunksendern, Regionalmagazinen sowie der politischen Parteien dar, nahm die Organisation von Gewerkschaften und Kirchen auf und berücksichtigte Institutionen wie Feuerwehr-Verbände und die Niedersächsische Landgesellschaft als wichtigen Faktor der Regionalentwicklung.

Ein Anspruch auf Vollständigkeit verbot sich von selbst – zu vielfältig sind die Bezüge zwischen Vereinen, Unternehmen, Institutionen und Personen. So stelle der Verband denn ausdrücklich lediglich eine Auswahl der Verbindungen dar. Zudem gehörte es nicht zu seinen Aufgaben, die benannten Verflechtungen zu bewerten. Dies wäre, wenn schon nicht in allen, so doch in der Mehrzahl der aufgeführten Verflechtungen, zwar möglich – würde jedoch einen Aufwand erfordern, der weit über die beauftragten Rahmen hinausginge.

Die quantitative Zusammenstellung zeigt drei Dutzend Verflechtungen zwischen den drei südniedersächsischen Landkreisen. Der Landkreis Osterode am Harz ist natürlich auch vielfältig mit dem Landkreis Goslar verbunden – jedoch ist die Anzahl der dargestellten Verbindungen mit zwölf deutlich geringer als innerhalb Südniedersachsens.

In einer zweiten Darstellung hat der Regionalverband die Verbindungen Goslars mit Landkreisen und kreisfreien Städten in der Region Braunschweig untersucht. Hier zeigt sich eine enge Verbindung Goslars in diese Region – nicht zuletzt im Rahmen des Zweckverbands Großraum Braunschweig. Der ZGB ist nach Landesgesetz für die Regionalplanung sowie die Organisation des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs auf Schiene und Straße zuständig.

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