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o Region Göttingen

Die vernetzte Region

Gemeinsam stark

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An kaum einem anderen Bahnhof in Deutschland halten die ICE so oft wie in Göttingen, dem Zentrum für Südniedersachsen. Neben der Anbindung an das Schienennetz ist die Erreichbarkeit der Region auch über die Autobahnen in Nord-Süd und in Ost-West-Richtung und mehrere Bundesstraßen exzellent. Mit ihrer Mittellage in Deutschland und Europa zeichnet sich die im Verflechtungsbereich der Universitätsstadt von den Landkreisen Göttingen, Northeim und Osterode am Harz gebildete Region durch eine überdurchschnittlich hohe Lebensqualität aus. Die attraktive, durch Solling, Leinetal, Harz- und Weserbergland gekennzeichnete Landschaft bietet vielfältige Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten. Geprägt ist die Region durch die Georg-August-Universität, die seit Oktober 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern als einzige Hochschule Norddeutschlands Exzellenz-Universität ist.

Als kommunales Kooperationsinstrument tätig, betitelt der Regionalverband Südniedersachsen konsequenterweise seine Regionale Entwicklungs-Strategie (RES) mit „Wissens-Region Göttingen“. Die RES beschreibt die Standortbedingungen der Region – gliedert aber gleichermaßen die Handlungsfelder, auf denen die wichtigsten regionalen Akteure unterwegs sind. Zukunftsfähig ist sie allemal – die Region Göttingen. Hier sind Unternehmen tätig, die herausragende Potenziale in Forschung und Entwicklung haben und als Globalplayer agieren. Schwerpunkte der bestehenden Unternehmensnetzwerke liegen in Messtechnik, Optoelektronik, Mechatronik und Bio- sowie Medizintechnik.

Das Universitätsklinikum erfüllt zentrale medizinische Versorgungsfunktionen weit über Niedersachsen hinaus. In der internationalen Forschung ist die medizinische Fakultät führend. Beispielhaft für die interdisziplinäre Forschung ist das ENI (European Neuroscience Inst.). In funktionaler und räumlicher Nähe zum Uni-Klinikum sowie im Rahmen der Kurorte besteht ein breites Angebot in der Gesundheitswirtschaft. Die Bedeutung von Land- und Forstwirtschaft in Verbindung mit innovationsorientierten wissenschaftlichen Einrichtungen führen zur Profilierung der Region Göttingen als Standort für die konsequente Nutzung regenerativer Energien und nachwachsender Rohstoffe. Das Bioenergiedorf Jühnde im Landkreis Göttingen genießt über die Fachöffentlichkeit hinaus international über ein herausragendes Renommee.

Der Standort zeichnet sich aus durch Exzellenz in Forschung, Lehre und Studium, gebündelt in einer großen Zahl international renommierter Wissenschaftseinrichtungen. Integriert hat sich die Region auch in die „Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg“. Sie profiliert sich dadurch als „Wissensregion internationaler Prägung“. Im Standort-Wettbewerb zeichnet sie sich auch durch effektiv organisierten Technologie- und Wissenstransfer, exzellente Qualifikation von Erwerbsfähigen und hohen Beschäftigungsstand aus. Es gelingt, traditionelle Wirtschaftsstrukturen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Durch den Ausbau der technologischen Kernkompetenzen werden Impulse für Handwerk und Dienstleistung vermittelt. Die Gestaltung marktorientierter Dienstleistungen für Unternehmen und private Haushalte wird flankiert durch eine Ausrichtung der kommunalen Angebote an die Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürgern und den Abbau von Bürokratie. Auf den demographischen Wandel reagiert die Region durch strategisch angelegte Anpassungsleistungen, interkommunale Aufgabenteilung und einen Ausbau der vielfältigen Kooperationsbeziehungen.

„Stabile Kooperationsstrukturen, Offenheit für Innovationen und eine hohe Entwicklungsdynamik sind Markenzeichen der Region Göttingen. Durch die Besinnung auf eigene Stärken nutzen die Akteure endogene Potenziale und tragen zur Nachhaltigkeit bei“: Diese Jury-Bewertung im Bundeswettbewerb „Regionen der Zukunft – auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung“ beschreibt die Regionalentwicklung in Südniedersachsen recht treffend. Zahlreiche und gut funktionierenden Kooperationsbezüge charakterisieren die Region – im öffentlichen Bereich erfolgt eine intensive, Kreisgrenzen übergreifende Zusammenarbeit beispielsweise in der Abfallwirtschaft, in der Bildungspolitik, beim Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) und in der Kulturförderung. Die Regionale Entwicklungs-Strategie (RES) versteht sich als Auftrag an alle Verantwortlichen, die begonnenen Kooperationen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in einem strategisch angelegten und auf die Stärkung von Wachstum und Beschäftigung ausgerichteten Prozess fortzusetzen und zu intensivieren. Zielsetzung der Kommunen: Qualitativ hochwertige und zugleich bezahlbare Dienstleistungen für alle Bürgerinnen und Bürger.

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